Leseprobe aus dem E-Book "Männerliebe".

....Doch als so langsam und zart meine Beziehung mit unserem Nachbarn wuchs,hatte ich auch solche Gefühle wie damals mit meinem Schulfreund . Ich fühlte mich verstanden und er war mehr,als nur ein Freund.Ich alberte manchmal mit ihm herum, wie ich es von zuhause mit dem Vater nicht kannte.Und daraus erwuchs langsam mehr.Wir waren vertraut miteinander und ich merkte auch,das ich mehr empfand, als ich zugeben wollte.

Es waren einfach zwiespaltige Gefühle.Manchmal saßen wir nur zusammen. Unterhielten uns und es kamen sehr intime und schöne Gefühle auf. 

Er nahm meine Hände in seine und streichelte sie zärtlich, was mir ein warmes und wohliges Gefühl gab.Ich fühlte mich geborgen und war glücklich.Nicht das ich zuhause keine Geborgenheit hatte.

 Ich hatte eine schöne Kindheit. Wir wohnten außerhalb der Stadt.In einem Vorort und es war das letzte Haus in dem Weg.Nachdem gabs nur noch Wiesen und dann begann der Wald.Wir hatten also genug Platz um herumzutoben und auf Entdeckungen zu gehen.Auch hatten meine Eltern Freunde, die einen Bauernhof besaßen.Wo wir in den Sommermonaten viel bei der Ernte aushalfen. 

Ich wurde also mit Natur und Tieren groß. So war es nicht verwunderlich, das ich sofort zusagte, als mein Freund mich bat, mit auf seine Wandertouren zu kommen.Es war einfach herrlich, mit ihm die Welt und meine Heimat näher kennzulernen.Und so kam es eben, das wir uns auf einer dieser Touren näher kamen. 

Die ganze Atmosphäre war auch wie geschaffen dafür.Mitten im Wald auf einer lauschigen Lichtung, wo wir Rast machten.Die Vögel zwitscherten. Es roch nach Holz und würziger Natur.Wir lagen auf unserer Decke und scherzten und lachten und ich fühlte mich total frei und glücklich. 

Ich weiß noch, das wir uns ansahen und uns anlächelten.Mein Freund sagte, das ich ein lieber und netter Junge sei.

Ich erwiederte neckisch, das ich kein lieber Junge bin. Das ich frech und ungestüm sei.Er lachte und sagte, das er das eben so mag an mir.Und dann fragte er, was ich denn an ihm so mag. 

Ich genierte mich ein wenig, denn ich wußte keine rechte Antwort darauf.Dann berührte sein nackter Fuß den meinen. Stupste ihn herausfordernd an und fragte noch einmal.

 Ich kicherte verlegen, das er eben ein guter Freund sei und mich verstehen würde.Und das ich ihn eben mag.Ich glaube, ich hatte damals einen roten Kopf bekommen. Er lächelte schelmisch und flüsterte, das auch er mich sehr mag. Wobei sein nackter Fuß den meinen zärtlich streichelte.Ich bekam einen Kloß im Hals und mir wurde heiß und kalt.

Es entstand eine erotische intime Atmosphäre, die mir aber sehr gefiel und mich erregte.Dann streichelte auch ich mit meinem nackten Fuß über seinen und wir lagen nur still da und genossen diese Berührungen.Mir schwirrte der Kopf und mein Slip wurde verdammt eng.Wir lagen beide nebeneinander  auf dem Rücken.

Er ergriff meine Hand und drückte sie. Und ich erwiederte stumm und mit Herzklopfen seinen Händedruck.So lagen wir eine ganze Weile nur da und genossen unsere zärtlichen Berührungen.Bis er wieder leise fragte, ob mir solche Berührungen gefallen würden.

Er wolle mich auf keinen Fall zu irgend etwas überreden oder mich verführen.Die Stimmung war so entwichen von der Welt, das ich anfing, ihm zu erzählen, das ich schon mal so etwas erlebt hatte.Und dann erzählte ich ihm von meinen Erlebnissen mit meinem Schulfreund.

 

"Carmen,eine große Liebe".

 

 

...Wir stiegen aus und ich nahm ihn in die Arme. Ich sagte nichts.

Dabei merkte ich,wie Tränen über seine Wangen liefen und drückte ihn fest und beschützend.

Jetzt kam ich mir selber fast wie ein Schwein vor. Denn ich hatte die letzten Stunden auch nur an das Eine gedacht. Klar, ich war wirklich verliebt in ihn .Das war Tatsache. Doch im Vordergrund stand der hemmungslose Sex mit ihm . Bis jetzt.

Als er sich etwas beruhigt hatte, blickte ich ihm ernst in die Augen und flüsterte.

Ich schwöre dir, das ich dich wirklich liebe. Ich habe keine anderen Absichten,als dich glücklich zu machen. Und ich sage dir hier und jetzt, das ich nichts tun werde, was dir schaden oder dich unglücklich machen würde“.

 

Seufzend und glücklich ließ er seinen Kopf auf meine Schultern sinken und raunte. „Ich liebe dich auch sehr. Und das sage ich mit wirklichen Ernst. Anfangs warst du auch nur ein Spielzeug und Sex Objekt für mich. Doch nach unseren Gesprächen wusste ich, das an dir was besonders ist.Und deshalb ich will es trotzdem noch einmal wagen. Ich habe mich auch verliebt in dich“.

 

Jetzt war ich überwältigt. Ich drückte ihn ganz fest an mich und küsste sanft seine Wangen.Drückte ihm einen zärtlichen Kuss auf die Stirn und dann schwiegen wir einfach und ließen unsere Gefühle sprechen.

Er schmiegte sich an mich und so standen wir eine Weile und nur unsere Herzen pochten und schlugen füreinander....